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Tipp des Monats Oktober

Im Tipp für diesen Monat geht es um Bewegungslernen

Neben der Verbesserung der körperlichen Fitness und Leistungsfähigkeit kann das Training von motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten auch zur Verbesserung der geistigen Gesundheit beitragen.

Um Muskelspannung zu erzeugen, muss unser Gehirn dazu imstande sein, über unser Nervensystem willkürlich – also bewusst – den Muskel anzusteuern.

Um neu erlernte Bewegungen koordiniert ausführen zu können, muss dies in verschiedenen Ausführungen wiederholt werden. Wiederholungen sind einer der maßgeblichen Einflussfaktoren, um Hirnareale neu zu vernetzen und Bewegungen wieder abrufbar zu machen.

Die Bewegungserfahrung bzw. der Bewegungsschatz ist individuell unterschiedlich. Es kann daher zu erheblichen Unterschieden in der Dauer beim Erlernen einer neuen Bewegung kommen.

 

Begriffsdefinitionen

Um ein Training aufbauend zu gestalten ist es notwendig die aktuellen Fähigkeiten der Trainierenden zu kennen, um ein adäquates Training zu erstellen. Im Sport wird unter Fähigkeiten und Fertigkeiten unterschieden.

Als Fähigkeit das bereits Beherrschte bezeichnet – die Bewegungserfahrung der Person prägt demnach auch die Fähigkeiten. Die Fertigkeiten beschreiben das Erlernte und Erworbene. Um neu erworbene Fertigkeiten zu festigen ist eine hohe Anzahl an Wiederholungen notwendig. Um eine gute Koordination zu gewährleisten ist es wichtig die neuen Bewegungen in verschiedenen Ausführungen durchzuführen.

Um obiges verständlich zu erklären ein Beispiel zur Veranschaulichung:  Um Liegestütze neu zu erlernen ist ein Zusammenspiel von Fähigkeiten und Fertigkeiten notwendig.

Um die Liegestütze richtig durchzuführen, müssen viele Wiederholungen gemacht werden. Die neuronalen Bahnen im Gehirn für folgenden Bewegungsablauf müssen wiederholt benutzt und ‚befahren‘ werden, um sie zu intensivieren und in Folge die Bewegungskoordination stetig zu verbessern.

Je öfter diese neuronalen Bahnen im Gehirn befahren (durch das Ausführen d. Übung) werden desto eher ist eine Automatisierung möglich. Es wird weniger Konzentration benötigt und die Übung wird dadurch auch weniger anstrengend - durch Umwelteinflüsse kann die Person nun nicht mehr so leicht abgelenkt oder beeinflusst werden.

Anbei befindet sich auch ein Beispiel für Bewegungslernen

Motorisches Lernen - Automatisierung von Bewegungen (sportunterricht.de)

 

Mein Tipp

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen – jeder startet mit verschiedenen Grundvoraussetzungen!

 

Ein erfolgreiches Training wünscht Ihnen

Peter Frühwirth

Sowie das gesamte Health Team